Bild zum Integrationszentrum 20.12.2017

Erweiterte Pläne für das Integrationszentrum Asemissen vorgestellt


Erstellt am 20.12.2017
Im Februar dieses Jahres beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Leopoldshöhe, die ursprüngliche Raumkonzeption des Integrationszentrums (Abriss der Festhalle / Anbau eines Gemeinschaftsraums / Sanierung der Sporthalle und Einrichtung von Seminarräumen im ehemaligen Sporthaus) durch die Anbindung der Bücherei entsprechend zu ergänzen. Konkret sollte die Bücherei in einem Verbindungstrakt zwischen dem Sporthaus und der jetzigen Kleiderstube des „Runden Tisches“ untergebracht werden. Da jedoch eine Sanierung des Altbestandes immer auch mit Nachteilen verbunden ist, aber auch um die Kosten vergleichbar zu machen, wurde mit dem Architekturbüro eine alternative Neubauplanung in barrierefreier eingeschossiger Bauweise angedacht. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass ein Neubau (467.500 Euro) im Gegensatz zur Sanierung (462.000 Euro) somit lediglich Mehrkosten in Höhe von 5.500 Euro verursachen würde. Für die Errichtung eines Neubaus sprechen u. a. folgende Vorteile:
  • ebenerdige barrierefreie Ausführung (kein Höhenversatz zwischen den Gebäudekörpern und kein Aufzug mit Folgekosten notwendig),
  • bedarfsgerechte Umsetzung des Raumkonzepts (2 Seminarräume, Bücherei, Quartiersbüro, neue Toiletten für Sportbereich und Integrationszentrum, Haustechnik und Teeküche),
  • energetische Ausführung auf dem neuesten Stand, entgegen der Sanierung eines Altbaus mit energetischen Lücken an Dach und Gebäudebestand.


Nach kurzer Diskussion hat der Haupt- und Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung sodann beschlossen, dass entgegen der ursprünglich beschlossenen Sanierung des Sporthauses die Bauausführung nun als Neubauprojekt erfolgen soll. Infolgedessen werden die Bauantragsunterlagen gegenwärtig überarbeitet, damit das Vorhaben – entsprechend den Förderrichtlinien – bis zum 31. Dezember 2018 abgeschlossen werden kann.