12.06.2015

Mittelgroßes Superglück


Erstellt am 12.06.2015
Was ist das denn? Mittelgroßes Superglück?



Stella Sweeney ist eine ganz durchschnittliche 37-jährige Dublinerin. Ihr Mann Ryan ist nervig, ihre halbwüchsigen Kinder anstrengend. Sie arbeitet im Beautysalon ihrer Schwester. Kein Leben also, um dass man sie unbedingt beneiden müsste.



Um gutes Karma zu sammeln, lässt sie einem protzigen Range Rover die Vorfahrt im Straßenverkehr. Die Folge: drei geschrottete Autos. Aber es kommt noch schlimmer: Stella erkrankt an einem seltenen Syndrom, liegt monatelang komplett gelähmt im Krankenhaus, kann nur noch ihre Oberlider der Augen bewegen. Zwar besuchen ihre Kinder Betsy und Jeffrey und ihr Mann sie jeden Tag, aber was ist das denn für ein Leben? An all den Schläuchen zu hängen, an der Beatmungsmaschine? Die endlosen Tage im Krankenhaus sind grauenhaft. Der einzige Lichtblick in diesen schweren Zeiten sind die Minuten, in denen ihr behandelnder Arzt Mannix Taylor bei ihr ist. Ausgerechnet er ist der Range Rover Mann.



Das Superglück lässt auf sich warten, schleicht jedoch auf leisen Sohlen heran. Stella wird wieder gesund, ihr Mann verfolgt esoterische Wege, die Beziehung zu Mannix vertieft sich, und Stella wird plötzlich berühmt. Berühmt und glücklich!? Da gibt es Neider, die ihr den Ruhm und die neue Liebe stehlen wollen



Seien sie gespannt, wie es mit Stella weitergeht. Auf jeden Fall verspreche ich Ihnen einen unterhaltsamen Roman, der nahtlos zwischen großartiger Komödie und tiefen Abgründen wechselt.