• 19.01.2008

    Gleichstellungsstelle der Gemeinde Leopoldshöhe

    Foto der Gleichstellungsbeauftragten A. Schneider  

     

     

     

    Annemarie Schneider

    Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Leopoldshöhe

     

    Die rechtliche Grundlage für die Arbeit einer Gleichstellungsbeauftragten sind das Grundgesetz, das Landesgleichstellungsgesetz für NRW und die Gemeindeordnung.
    Im Ortsrecht der Gemeinde Leopoldshöhe heißt es: Die Gleichstellungsbeauftragte arbeitet auf kommunaler Ebene darauf hin, vorhandene Benachteiligungen von Frauen abzubauen und somit das verfassungsrechtliche Gebot der Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie die übrigen der Herstellung der Gleichberechtigung dienenden Gesetze zu verwirklichen. In den Zuständigkeitsbereich der Gleichstellungsbeauftragten liegen alle Fragen und Angelegenheiten, die Frauen betreffen. Darunter sind alle Themen zu verstehen, die die Lebens- und Arbeitsbedingen von Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße berühren, als die der Männer. Es handelt sich dabei um die Wahrnehmung von Querschnittsaufgaben, die fachübergreifend alle Bereiche der Kommunalpolitik und -verwaltung berühren.


    Die Gleichstellungsbeauftragte

      • tritt für die Rechte und Interessen von Frauen ein,
      • arbeitet in diesem Sinne als Interessenvertreterin für Frauen innerhalb und außerhalb der Gemeindeverwaltung, um Benachteiligungen von Frauen aufzuzeigen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, 
      • ist Ansprechpartnerin für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde, wenn sie Beschwerden, Fragen und Anregungen haben die Gleichstellungsfragen betreffen 
      • berät und informiert Frauen über Möglichkeiten zur Verbesserung der Chancen in Beruf und Gesellschaft sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
      • stellt Broschüren über die Lebenssituation von Mädchen und Frauen bereit 
      • die Gleichstellungsbeauftragte ist vernetzt mit allen Gleichstellungsstellen auf Kreis-Landes– und Bundesebene 

     

    Das Themenspektrum der Gleichstellungsarbeit umfasst u.a.:

      • Lebensplanung von Frauen und Mädchen
      • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
      • Berufliche Frauenförderung
      • Diskriminierung in der Arbeitswelt
      • Frauen und Alter
      • Gewalt gegen Frauen
      • Frauen und Gesundheit
      • Trennung und Scheidung
      • Unterstützung bei der Initiierung von Selbsthilfegruppen oder Frauenprojekten
      • Beratung in allen spezifischen Lebenslagen von Frauen

    • Beratung:
      Leopoldshöher Bürgerinnen und Bürger, die in allen genannten oder ähnlichen Bereichen Beratung, Unterstützung, Information oder Hilfestellung suchen, können sich an die Gleichstellungsbeauftragte wenden. Sie erhalten Auskünfte, Informationen, ein klärendes Gespräch, tatkräftige Unterstützung oder die Vermittlung an andere, geeignete Stellen - je nach Sachverhalt. Alle Gespräche sind kostenlos und werden vertraulich behandelt.

    Sie finden die Gleichstellungsbeauftragte Annemarie Schneider im Rathaus der Gemeinde Leopoldshöhe Kirchweg 1, Zimmer 8.

     

    Sprechzeiten Gleichstellungsstelle:

    Montag-Mittwoch

    9.00 - 12.00 Uhr

    Donnerstag

    14.00 - 18.00 Uhr

     

    Offene Sprechzeiten der Gleichstellungsstelle:

    Donnerstag

    14 bis 16 Uhr

    In dieser Zeit können Sie direkt und ohne vorherige Anmeldung in die Gleichstellungsstelle kommen. Es bietet sich jedoch an, vorher einen Termin zu vereinbaren - auch außerhalb der Sprechzeiten -. 


    Informationsbroschüren wie z.B. Gewalt gegen Frauen, Elternzeit, Mutterschutz, Essstörungen liegen im Rathaus und dem BIB Leo kostenlos aus und können während der Öffnungszeiten abgeholt werden.


    Veranstaltungen:

     

    Die Gleichtsellungsbeauftragte bietet derzeit folgende Veranstaltungen an:

     

    Beratungsangebot für Wiedereinsteigerinnen und Existenzgründerinnen in Leopoldshöhe

    Das Beratungs- und Koordinationsbüro FAIR – Frau und Arbeit in der Region – ansässig im GILDE – Zentrum in Detmold berät Frauen aus dem gesamten Kreis Lippe in den Bereichen Wiedereinstieg / Weiterbildung (Brigitte Schönfeld) und Existenzgründung (Silke Quentmeier).
    Gerade in der wirtschaftlich schwierigen Zeit jetzt möchte FAIR den Frauen „entgegenkommen“ und bietet in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten Annemarie Schneider ein dezentrales Beratungsangebot im Leopoldshöher Rathaus.
    Die Beratung ist für die Frauen kostenlos, zielorientiert und natürlich vertraulich.

    Folgende Termine werden in diesem Jahr angeboten: 6. September 2010, 18. November 2010, jeweils in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr.
    Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für ein ausführliches und vertrauliches Beratungsgespräch bei der Gleichstellungsbeauftragten Annemarie Schneider: 05208 991 199.

    Nach unterschiedlichen Umfragen möchten schon jetzt zwei Drittel der nicht erwerbstätigen Frauen wieder ins Berufsleben einsteigen.
    Eine Neuorientierung im Job braucht ein gutes Fundament an Informationen und Kenntnissen.
    Möchte ich in meinen erlernten Beruf zurück oder beginne ich etwas Neues? Wie qualifiziere ich mich für den Neuanfang? Ist eine Existenzgründung das Richtige für mich?
    Gibt es Fördermöglichkeiten? Wie bewerbe ich mich?
    Vereinbarkeitsförderung ist ein politisch aktuelles Thema, doch rückkehrwillige Frauen brauchen vor allem Beratung, Ermutigung und Weiterbildung.
    Im Beratungsgespräch werden die persönlichen Voraussetzungen abgeklärt.
    Vollzeit, Teilzeit, individuelle Arbeitszeit, was kann geleistet werden? Wie sichere ich die Kinderbetreuung? Wo gibt es Qualifizierungsangebote und evtl. finanzielle Förderung?

    Hier finden Sie unter "Perspektive Wiedereinstieg" mehr.

     

     

    Sprechstunde für Berufsrückkehrerinnen bei der Agentur für Arbeit in Detmold

    Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Meike Kohlbrecher bietet für Berufsrückkehrerinnen jeden 1. Donnerstag im Monat von 13.30 bis 18.00 Uhr im BIZ/Berufsinformationszentrum eine offene Sprechstunde an.
    Sie können sich, ohne vorherige Anmeldung, über Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder über Angebote der Agentur für Arbeit informieren, wenn Sie zurück in den Beruf möchten.
    Informationen: Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Meike Kohlbrecher, Wittekindstraße 2, E-Mail: Detmold.BCA@arbeitsagentur.de

     

     

    Weiterbildung/ Lehrgang für Berufsrückkehrerinnen am Friedrich-List-Berufskolleg - Wirtschaft und Verwaltung-
    Lehrgangsbeginn: 31.08.2010
    Aufnahmebedingungen: Mittlere Reife (Fachoberschulreife)

    Schwerpunkte des Lehrgangs sind: Datenverarbeitung, Kommunikation und Betriebswirtschaftlehre.
    Weitere Informationen erhalten Sie bei
    Martina Dehne-Lambracht
    Herforder Str. 23 b
    33818 Leopoldshöhe
    Tel.05208 1208
    oder
    Friedrich-List-Berufskolleg
    Tel. 05221 132850
    E-mail: office@flb.herford.de
    www.flb-herford.de 
     

     

    Broschüre Der minijob - da ist mehr für Sie drin!

    Die Gleichstellungsstellen im Kreis Lippe haben die Broschüre Der minijob - da ist mehr für Sie drin! herausgegeben.
    Die Broschüre möchte über die wichtigen Regelungen des Arbeitsrechtes informieren, von denen viele gar nicht wissen, dass sie ihnen zustehen: wie z.B. Arbeitsvertrag, tarifliche Bezahlung, Feiertagsvergütung, Erholungsurlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall,
    Kündigungsschutz, gesetzliche Unfallversicherung, Rentenversicherung, Insolvenzgeld, Mutterschaftsgeld.
    Darüber hinaus enthält die Broschüre hilfreiche Adressen im Kreis Lippe für spezifische Fragen des Arbeitsrechtes. Die Broschüre liegt im Rathaus aus. 
     

     

    Darüber hinaus bietet die Gleichstellungsbeauftragte folgende regelmäßige Veranstaltungen an:

    Frauenliteraturcafé

      • jeden 1. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im BIB Bürgermeister-Brinkmann-Weg 3

     

    Nach den Sommerferien wird im BIB am 2. September 2010 um 19.30 Uhr im Frauenliteraturcafe wieder gelesen:

    Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten stellt Uli Aaltonen den Roman

    "Stadt Land Fluß" von Christoph Peters vor.

    «Stadt Land Fluss» heisst ein Kinderspiel, bei dem es vor allem auf geographische Kenntnisse und Schnelligkeit ankommt. Einer sagt lautlos das Alphabet auf, ein andrer sagt «Stopp!», der erste sagt «K», und jetzt schreiben alle ganz schnell Stadt, Land, Fluss mit nämlichem Anfangsbuchstaben auf ein Papier; wer am Schluss die meisten zusammenhat, der hat gewonnen. Das Spiel ist einfach, es hat klare Regeln. Nur wer ihm ein Ende macht, ist nicht ganz klar. Es sei denn, zur Geographie gesellt sich ein literarischer Ehrgeiz. Dann ist das Spiel eine Metapher auf Leben und Tod.

    Ironisch, zärtlich und mit hintersinnigem Humor, in einer präzisen, zuweilen harten, immer poetischen Sprache, verfolgt 'Stadt Land Fluß' die Geschichte der einzigartigen Liebe von Hanna und Thomas Walkenbach: den Weg der großen Gefühle durch die Banalitäten des Alltags, hinein in eine fatale Abhängigkeit, die für Walkenbach nur mit zunehmend raffinierteren Strategien des Selbstbetrugs zu bewältigen ist. Und zusehends treten die wahren Gründe für Hannas Abwesenheit zutage ... 

     

    Wenn Töchter pflegen ...

    Gesprächsgruppe für Frauen, die ihre Eltern und / oder ihre Schwiegereltern pflegen oder ihre Angehörigen im Altersheim/Plegeheim betreuen. 

    Die meisten pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von ihren Töchtern/Schwiegertöchtern gepflegt.
    Die Töchter leben oft in einer besonders schwierigen Situation. Sie leisten den Spagat zwischen Berufstätigkeit, eigener Familie und der Verantwortung den pflegebedürftigen Eltern gegenüber. In diesem Lebensabschnitt erleben sich Töchter häufig „als Mutter ihrer Mutter.“
    In der täglichen Pflege der Eltern sind die Töchter oft hin- und hergerissen zwischen Pflicht, Mitleid, Hilflosigkeit, aber auch dem Gefühl von Wut und Überforderung.
    Mit der Gesprächsgruppe möchte die Gleichstellungsbeauftragte, Frauen die Möglichkeit geben, sich im Austausch mit anderen Frauen zu entlasten. Hier können untereinander hilfreiche Informationen ausgetauscht werden und neue Handlungsstrategien entwickelt werden.
    Geleitet wird die Gruppe von Gisela Spangenberger Psychologische Beraterin und Referentin für Frauenfragen
    Interessierte Frauen können sich jederzeit bei der Gleichstellungsbeauftragten melden. 

     

    Herzlich willkommen zum Frauenfrühstück

    Kulturtreff - Zum Heimathof 12 
    Aktuelle Referate über frauen- und gesellschaftspolitisch relevante Themen.

    In anregender Atmosphäre können Sie sich mit anderen Frauen und der Referentin über das Thema des Tages austauschen - und u. U. etwas Neues über Frauen in unserer Gesellschaft erfahren.
    Neben einem guten Frühstück bietet Ihnen das Treffen im Kulturtreff immer ein aktuelles interessantes Thema.
    Das Frauenfrühstück ist eine offene Veranstaltung, neue Besucherinnen sind immer herzlich willkommen.

     

     

     
    Kunsthandwerkerinnen-Markt auf dem Gelände des Heimathofes 

    Der Kunsthandwerkerinnenmarkt findet am 19. September 2010 auf dem Heimathof der Gemeinde Leopoldhöhe statt. Hier haben Leopoldshöher Bürgerinnen die Möglichkeit ihre handwerklich erstellten Produkte auszustellen und zu verkaufen.

     

    Flohmarkt für Frauen im Kulturtreff am 19.09.2010

    Für den ersten Flohmarkt für Frauen im Kulturtreff sucht die Gleichstellungsbeauftragte noch Frauen, die endlich mal ihre Fehlkäufe, die nutzlos im Klei-derschrank hängen oder auch Modisches, das ganz und gar nicht passt, verkaufen möchten. Vielleicht findet das eine oder andere Teil noch eine Käuferin.
    (nur Kleidung und Accessoires).
    Anmeldung und Infos bei Annemarie Schneider Tel.: 05208 991 199. 
     

     

    Aktuelle Veranstaltungshinweise finden Sie im Veranstaltungskalender der Gemeinde Leopoldshöhe.

    • Frau Annemarie Schneider
      -Gleichstellungsbeauftragte-
      Zimmer 8
      Rathaus
      Kirchweg 1
      33818 Leopoldshöhe
      Telefon: 05208 / 991-199
      Telefax: 05208 / 991 44 199
      E-Mail: Kontakt