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Pressemitteilungen

Begegnungszentrum B-vier eröffnet


Am Sonntag, dem 7. April 2019 wurde das Begegnungszentrum B-vier in Asemissen im Rahmen einer bunten und kurzweiligen Veranstaltung seiner Bestimmung übergeben. Die Verantwortlichen um die neue Quartiersmanagerin der Gemeinde Leopoldshöhe, Anna-Lena Bargfrede, haben sich zur Eröffnung ein buntes Programm für Jung und Alt ausgedacht.

Bevor die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen der Gemeinde die neuen Räumlichkeiten in Besitz nehmen konnten, gab es natürlich auch noch einen formellen Teil, der in der renovierten Sporthalle stattfand. Bürgermeister Gerhard Schemmel hat gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Generationen, Soziales, Gleichstellung und Sport, Herrn Klaus Fiedler, dem Vertreter der Bezirksregierung Detmold, Herrn Uwe Rafflenbeul und Frau Bargfrede im Rahmen einer kleinen Feierstunde das Begegnungszentrum eröffnet und anschließend den symbolischen Schlüssel an die neue „Hausherrin“, Frau Bargfrede, übergeben.

In seiner Ansprache hat Bürgermeister Schemmel die Entstehungsgeschichte des Begegnungszentrums Revue passieren lassen und auch einen Rückblick in die Geschichte geworfen. Entstanden ist das Begegnungszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Festhalle und des Sporthauses, die seinerzeit noch von der damals selbständigen Gemeinde Asemissen vor Bildung der Großgemeinde Leopoldshöhe errichtet worden sind. Nachdem die Räumlichkeiten aus verschiedenen Gründen nicht mehr nutzbar waren und sich der bauliche Zustand im Laufe der Zeit erheblich verschlechtert hatte, erfolgte schließlich der Abriss sowie der Neubau des Begegnungszentrums, das ursprünglich aus der Idee eines Integrationszentrums hervorging, die in der Zeit des großen Flüchtlingszustroms 2015 entstanden ist. Das Land NRW hat in dieser Zeit ein Programm aufgelegt, mit dem Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen gefördert werden konnten. Aus diesem Programm, das insgesamt 72 Mio. Euro umfasste, konnte der Gemeinde Leopoldshöhe eine Fördersumme in Höhe von 812.000 Euro für die Errichtung eines Integrationszentrums zur Verfügung gestellt werden. Auf den Gedanken der Flüchtlingsintegration wies auch Herr Rafflenbeul in seiner Ansprache ausdrücklich hin.

Die Gesamtkosten des Projektes waren mit 1,16 Mio. Euro veranschlagt. Die Maßnahme beinhaltete nicht nur den Neubau des Integrationszentrums, sondern auch die Sanierung der Sporthalle. So sind neben der sanierten Sporthalle ein Veranstaltungsraum entstanden, der den örtlichen Vereinen und Verbänden zur Verfügung steht sowie weitere Räumlichkeiten, z.B. für die Zweigstelle Asemissen der Gemeindebücherei sowie Unterrichts- und Veranstaltungsräume für die unterschiedlichsten Zwecke, wie z.B. VHS-Kurse. Eine Küche sowie sanitäre Anlagen gehören ebenfalls zu den neuen Räumen, die selbstverständlich barrierefrei errichtet wurden.

Nach dem formellen Teil startete dann bei bestem Wetter ein buntes Programm für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Insbesondere Kinder kamen bei dem Spieleangebot des „Leos“-Spielmobil auf ihre Kosten. Kaffee und Kuchen, Waffeln und Popcorn sowie verschiedene Spezialitäten aus den Heimatländern der in Leopoldshöhe beheimateten Flüchtlinge wurden angeboten und fanden viele Abnehmer. Viele fleißige Helferinnen und Helfer, auch darunter zahlreiche Flüchtlinge, sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Tages.

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