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Pressemitteilungen

Online-Umfrage für ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger


Gemeinschaftsprojekt der Kommunen Lemgo, Lage und Leopoldshöhe

 

Jetzt ist sie online: Die große Befragung zum Ehrenamt in der Alten Hansestadt Lemgo, der Stadt Lage und der Gemeinde Leopoldshöhe. Finanziert aus dem europäischen „LEADER“-Programm haben sich die drei Kommunen zusammengetan, um mit einer breit angelegten Studie die Situation des Ehrenamts besser zu verstehen.

„Bei uns in Lemgo ist die Förderung des Ehrenamts eines von sechs wichtigen Stadtzielen. Wir wollen mit der Studie auch prüfen, wie weit wir damit schon gekommen sind und wo wir nachlegen müssen“, sagt Bürgermeister Dr. Reiner Austermann (Alte Hansestadt Lemgo). Die aus mehreren Teilen bestehende Studie wendet sich jetzt im Oktober an alle, die in einer der drei Kommunen ehrenamtlich engagiert sind, egal ob in Vereinen, Initiativen oder losen Gruppen – oder auch ohne jede Form von Organisation in der Nachbarschaftshilfe oder im Internet.

„Wir wollen auch mehr erfahren, wie es um das so genannte ‚unsichtbare‘ Ehrenamt bestellt ist.“ kommentiert Matthias Kalkreuter, Bürgermeister von Lage. „In der öffentlichen Wahrnehmung werden die Menschen oft übersehen, die vor Ort einfach anpacken und sich kümmern. Ob es um die Organisation eines Dorffestes geht oder die spontane oder dauerhafte Pflege eines nahestehenden Menschen.“

Die Studie fragt nach den Erwartungen der ehrenamtlich Tätigen an die drei Verwaltungen, soll aber auch Daten liefern, wie die Arbeit innerhalb der ehrenamtlichen Organisationen verbessert werden kann. „Wir wollen gern die Sorgen und Nöte der Ehrenamtler kennen lernen,“ so Bürgermeister Gerhard Schemmel von der Gemeinde Leopoldshöhe. „Deshalb wäre es toll, wenn möglichst viele Menschen teilnehmen, die bei uns im Ehrenamt engagiert sind.“

„Es dauert 15 bis 25 Minuten, sich durch den Fragebogen durchzuklicken“, beschreibt Karl-Heinz Mense vom Vorstandsstab der Stadtverwaltung Lemgo die Studie. Die Antworten sind dabei vollständig anonym. Der Link zu Studie wird über Emails an alle Leitungen von ehrenamtlich tätigen Vereinen, Organisationen und Gruppen verteilt, die der Stadt bekannt sind. Diese werden gebeten, den Link dann an ihre Mitgliedschaft oder Netzwerke weiterzugeben. „Man findet aber auch direkt auf den Webseiten der drei Kommunalverwaltungen Informationen zur Studie und kann dann auf den Befragungs-Link klicken.

Nach der jetzt online gegangenen Studie folgt im Januar 2020 eine repräsentative Studie mit einem per Post verschickten schriftlichen Fragebogen. „Diese wendet sich dann an eine Zufallsauswahl an Bürgerinnen und Bürgern in den einzelnen Ortsteilen der drei Kommunen, egal ob sie ehrenamtlich aktiv sind oder nicht“, sagt Studienleiterin Dr. Christina Rauh von Change Centre, dem wissenschaftlichen Institut für die Befragung. „So bekommen wir heraus, was die Engagierten von den Nicht-Engagierten unterscheidet.“

Service der Redaktion: Hier geht es direkt zum Befragungs-Link:

https://t1p.de/Ehrenamtstudie

Oder scannen Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone und füllen Sie die Umfrage damit aus.


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